Wache Gedanken



Früh aufstehen, weil Gedanken drücken.

Ob das die Muse in ihren Geburtswehen ist?

Hoffentlich wird es keine Athene.

Auch die Uhr ist noch verschlafen.

Erst mal langsam mit neuen Regeln beginnen.

Noch ist unklar, ob es ein Zwischenspiel bleibt.

Tun, was getan werden muss.

Und es dämmert. Der Rollladen geht auf.

Jeder Tag bringt Neues.

Gespräche und neue Menschen.

Die Dauer ermüdet.

Ausbrechen und sich aufmachen.

Wo Menschen sind, drängen sich Gedanken.

Geschenke abholen.

Nicht stehen bleiben, die Lebensreise drängt weiter.

Ersatz für Entgangenes suchen.

Schnäppchen.

Wenn gewartet wird, wird auch an erster Stelle gewartet.

Warten – Erholung oder Geduldsprobe?

Das Umfeld würfelt mit.

Hoffentlich setzt der Spaß seinen Spieleinsatz.

Organisation frisst Zeit.

Und Neuigkeiten beginnen zu bellen.

Und deren Halbwertszeit ist kaum ein Tag.

Gedanken gefrieren im kalten Nebel.

Leise Lyrik lässt langsam lächeln.

Abendliche Nestwärme taut das Gemüt auf.

Und Musenküsse gehen tagestrunken schlafen.

Welcher Gedanke bleibt wohl dieses Mal noch wach?

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