"Ich tötete nur 100"

Aktualisiert: 13. Dez 2020


Was du tun kannst, um gut aufgestellt zu sein


Einleitung


In einer alten Geschichte wird erzählt:

Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam.

Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.”

Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei.

Der Weise sprach zu ihm: “Du sagtest mir, dass du hundert Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.” Der Seuchengott aber sprach: “Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.“

(Quelle mir leider unbekannt)


Die "Big Five"

Was also kannst du tun, damit dich weder die Seuche noch die Angst tötet?

Im „Jin Shin Jyutsu“ gibt es das Modell der 5 Tiefen. Sowohl Jin Shin Jyutsu als auch die 5 Tiefen werde ich in einem späteren Blog genauer erklären.

Für mich sind diese 5 Tiefen die Big Five:

1. dein Körper,

2. deine Umgebung,

3. deine Kreativität,

4. dein Verstand und

5. deine Spiritualität.


Nun im Detail:


1. Dein Körper

Kümmere dich um deinen Körper.

Beweg dich täglich! Es reichen kurze Spaziergänge oder hüpf auf dem Trampolin. Mach Kniebeugen oder andere einfache Gymnastik. Die Anregungen aus dem Internet sind mittlerweile immens. Auf YouTube gibt es viele Beispiele für Workouts daheim, die du ohne großen Aufwand sehr gut machen kannst.


2. Deine Umgebung

Schaffe einen Raum, in dem du dich wohlfühlst.

Gib dir Auszeiten. Auszeit heißt nicht, dass du still sein musst und dir langweilig ist. Frage dich: wo fühlst du dich daheim? Und dann tu das, worin du ganz aufgehen kannst. Bei mir zum Beispiel ist das Klavier üben. Wenn ich dann ein Stück erarbeite bin ich voll und ganz in diesem Stück und vergesse oft ich Zeit. Oder lass dich von einer Geschichte fesseln, ich liebe gute Geschichten. Lies ein Buch und begib dich ganz in die Fußstapfen des Autors und lass dich von ihm verführen.


3. Deine Kreativität

Das hast du sicher auch schon einmal erlebt: Du gehst ganz in einer Sache auf. Mittlerweile gibt es einen Begriff dafür, der alles zusammenfasst, nämlich: Flow. Flow heißt ganz in einer Sache aufgehen. Manchmal sind es kleine Dinge im Alltag, die du tun kannst. Flow bedeutet nicht, dass du nur stundenlang eine Sache tust. Nein, oft sind es nur kleine Dinge, die du aber bewusst wahrnimmst. Kreativität im Alltag kann heißen:

· lerne mal neue Funktionen in einer App kennen oder

· triff eine Entscheidung und bleib bei dieser Entscheidung. Zum Beispiel abonniere meine website oder

· was ich kürzlich machen musste: aufgrund der aktuellen Entwicklung war unklar, ob ich zu einem Kurs im Ausland gehen kann oder nicht. Auf diesen hab den ich mich sehr gefreut und bezahlt war er auch schon lange im Voraus. Die Entscheidung war nicht einfach und hat mich viel Energie gekostet. Aber ab dem Moment, ab dem ich mich entschieden habe, nicht zu fahren konnte, ich wieder frei denken, meinen Tag planen und genießen.


4. Dein Verstand

Mach dir deine Gedanken bewusst.

Hinterfrage, woher du weißt, dass das, was du denkst richtig ist. Sätze wie: „man sagt“, sind immer zu hinterfragen.


5. Spirituelles

Was ist deine Vision? Wofür tust du das alles, was du tust?

Zum Beispiel: warum stehst du jeden Morgen auf? Was ist das große Ziel dahinter? Stehst du nur auf, um deinem Chef zu gefallen? Oder weil es Gewohnheit ist? Oder stehst du auf, weil du weißt, dass du damit Geld verdienen kannst, um dir deinen Lebensunterhalt zu bezahlen und ein dir so wunderbares Ambiente für dich und deine Familie zu schaffen.


Psychoneuroimmunität

Wenn du diese Fragen zu deinem Körper, zu deiner Umgebung, zu deiner Kreativität, zu deinem Verstand und deiner Spiritualität zufriedenstellend beantworten kannst, bist du schon ziemlich psychoneuroimmun. Du hast dann sozusagen deinen eigenen Impfstoff.


Unterstützung

Tolle Unterstützung für deinen Körper, für deinen Geist und für deine Seele bekommst du hier von Schüßlersalzen, Sonnenmineralien und Kalyana-Cremes. Ebenso Jin Shin Jyutsu, dem körpereigenen Autorkorrektursystem und dadurch, dass du die großen Zusammenhänge verstehen lernst. Wie das alles konkret geht, erkläre ich in einem weiteren Blog. Blog soll nämlich nicht zu lang werden. Gern kannst du mir deine Fragen stellen.


Zitat

Zum Abschluss noch ein kleines Zitat:

Angst ist ein zu unserem Dasein gehörendes Erleben. Wir können sie nicht vermeiden, wir können nur Gegenkräfte entwickeln: Mut, Vertrauen, Erkenntnis, Hoffnung, Glaube und Liebe.

Fritz Riemann


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